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Näheres unter www.bdvi.de oder unter Aktuelles.

 
05.11.2008

Was wäre ein Bau ohne Vermessung... ?

Was wäre ein Bau ohne Vermessung... ?

Nun ja, was wäre das wohl? Vielleicht das gleiche, wie eine Suppe ohne Salz? Nein, dieser gängige Vergleich hinkt. Denn versäumt es der Koch, eine Suppe zu würzen, schmeckt diese im schlimmsten Falle fade. Mehr kann eigentlich nicht passieren.

Wäre ein Bau ohne Vermessung nur fade – der Bauherr könnte sich glücklich schätzen. Und, warum überhaupt Vermessung? Was machen die denn? Mit einer Wasserwaage und einem Lot kann ich das auch, so der sparsame Häuslebauer.
Nur zu! Aber: Um die vier Ecken eines Hauses gerade hinzustellen braucht man ein Lot. Richtig! Bzw. fast richtig. Denn ein Lot, das weiß man, hängt immer nach unten. Und dabei zeigt es genau zum Erdmittelpunkt – vereinfacht gesprochen. Aha! Was passiert demnach, wenn das zu bauende Haus 100 Meter hoch werden soll? Vier Ecken – vier Lote. Und alle zeigen zum Erdmittelpunkt? Dann können die Ecken ja gar nicht mehr parallel sein, oder? Man erhielte ein Tortenstück, oben breiter als unten. Hausaufgabe: wie breit sind die Seitenlängen des Daches eines Hauses, dass zweihundert Meter hoch ist und eine Grundfläche von zwanzig mal dreißig Metern hat?
Hat es die Größe eines Fußballfeldes? Oder noch größer??
Gemerkt? Im normalen Einfamilienhausbau stellen sich diese Probleme seltener, man sollte jedoch auch hier nicht auf die Vermessung verzichten, denn: Ganz so einfach wie es im ersten Moment scheint, ist das alles dann doch nicht.
Jedes Bauvorhaben beginnt mit der Planungsphase. Und dafür ist, es steckt schon im Namen, ein Plan notwendig. In vielen Bundesländern fordert das Bauamt zur Erteilung der Baugenehmigung zwingend einen Amtlichen Lageplan vom Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur. Dieser Lageplan enthält neben der detailgenau vermessenen Topographie des Baugrundstückes und dem geplanten Bauwerk eine Vielzahl rechtlicher Informationen: die Tiefe der Abstandsflächen, Angaben zu auf dem Grundstück liegenden Baulasten, Angaben zum Baurecht und zu den Festsetzungen eines Bebauungsplanes, Informationen, ob für das Baugrundstück Eintragungen im Grundbuch existieren usw. Fehlen dem Planer oder dem Architekten diese Angaben kann es dazu kommen, dass Gebäude falsch geplant oder Abstände zur Nachbarbebauung oder zu den Grundstücksgrenzen nicht eingehalten werden und das Gebäude im Schlimmsten Fall nach Fertigstellung wieder abgerissen werden muss.

Wurde die Baugenehmigung erteilt kommt nun der Vermesser auf die Baustelle, um die Achsen des Gebäudes abzustecken. Denn nicht jeder Polier kann oder möchte diese Arbeiten selbst vornehmen. Mit der Grob- und der Feinabsteckung garantiert der Vermessungsingenieur, dass das Haus auch genau da gebaut wird, wo die Planer es unter Berücksichtigung der Angaben im Lageplan vorgesehen haben.
Ist das Werk dann getan und das Haus steht, kommen die Vermesser ein letztes Mal zum Ort des Geschehens, um zu überprüfen, ob da Haus tatsächlich so gebaut wurde, wie es die Planung und die Baugenehmigung festgelegt haben. Außerdem wird das fertige Gebäude vermessen, um anschließend in die Liegenschaftskarte eingetragen zu werden. Vielen Bauherren ist das schwer zu vermitteln. Man bedenke hierbei jedoch, dass diese digitale Liegenschaftskarte die Basis für fast alle Leitsysteme der Feuerwehr und der Polizei ist. Im Notfall wissen die Einsatzkräfte sofort, wie und von welcher Seite das Haus angefahren werden kann.
Natürlich wird die Feuerwehr das Haus auch finden, wenn es nicht in der Liegenschaftskarte ist. Fraglich ist allerdings, ob es ganz ohne Vermesser überhaupt gebaut werden kann. Denn wenn es erst daneben gegangen ist, ist auch mit Lineal und Bandmaß nichts mehr zu retten. In diesem Falle bleibt dem Bauherrn nichts weiter, als die fade Suppe, die er sich mit falsch verstandener Sparsamkeit eingebrockt hat, alleine auszulöffeln.
Doch dazu muss es ja nicht kommen. Die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure stehen rund um das Baugeschehen gern mit Rat und Tat zur Seite. Näheres unter www.bdvi.de

Dipl.-Ing. Andreas Bandow für den BDVI e.V.

Quelle Bild und Text BDVI e.V.

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